Über unseren Familienbetrieb

Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle unseren Familienbetrieb und die dazugehörigen Personen vorstellen.
Außerdem bieten wir Ihnen einen kleinen Einblick in unseren Garten, den Sie bei Ihrem nächsten Einkauf gerne entdecken können.

Die Geschichte der Familie Schmitt ist eng mit der Landwirtschaft verbunden, denn egal wie weit man ihren Stammbaum zurückverfolgt, schon immer hat sie von der Landwirtschaft gelebt.

Und auch die Geschichte des Finther Obstlädchens begann bereits in den 60er Jahren, denn schon damals wurden Spargel und Kartoffeln vom Hof aus verkauft. Die Nachfrage wurde über die Jahre immer größer und auch der Betrieb florierte, sodass in den 80er Jahren ein richtiger Verkaufsraum in der Kurmainzstraße 12 geschaffen wurde. Im Jahr 2008 ist der Hofladen unter Leitung von Anja und Anne Schmitt in die Kurmainzstraße 10 umgezogen, seit 2015 ist Anja Schmitt alleinige Inhaberin.

Natürlich hat sich auch im landwirtschaftlichen Bereich des Betriebs vieles getan.

Finther Obstlädchen - alte Aufnahme in der Kutsche
Finther Obstlädchen - Betriebsleitung

Was am Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Anbau von Spargel und Obst, Getreide, Kartoffeln und Rüben begann, hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Der Rübenanbau wurde abgeschafft, der Getreideanbau verringert, der Spargel- und Obstanbau wurde mehr als verdoppelt.

Im Jahr 2015 ist Sven Schmitt, Sohn von Lothar und Anja Schmitt, neben Günter und Lothar Schmitt Teilhaber vom Familienbetrieb geworden, im Jahr 2019 ist Günter Schmitt in Rente gegangen. Seit 2015 wurde das Finther Obstlädchen um fünf Stände zum Verkauf von Obst und Spargel erweitert und für stetige Verbesserungen gesorgt.

Denn um gute Früchte zu ernten und fachlich immer auf dem neusten Stand zu sein, besucht Junior Chef Sven Schmitt regelmäßig Fachtagungen und Seminare rund um das Thema „nachhaltiger Obstanbau“.

Unserem Motto „Regionale Produkte aus integriertem, umweltschonendem Anbau“ folgend, ist es schließlich unser Ziel, nachhaltig leckere Früchte und Spargel im Einklang mit der Natur zu erzeugen.

Sven Schmitt (*1990) ist der älteste Sohn von Anja und Lothar Schmitt und bereits seit dem Jahre 2014 der Leiter des Familienbetriebs GLS Schmitt GbR.

War schon immer klar, dass du den Betrieb einmal übernehmen würdest?
„Ja, aber die Arbeit ist auch meine Leidenschaft.“

Wie war dein Werdegang bis zur Betriebsübernahme 2015?
„Wie mein Vater, habe ich die Ausbildung zum Gärtner mit Fachrichtung Obstbau beim Obsthof Gottschalk in Ingelheim gemacht. Danach habe ich bei dem Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch in der Nähe von Bonn und bei dem Spargelhof Allofs Wallbeck gearbeitet. Seit 2010 bin ich im Familienbetrieb tätig und habe im Wintersemester gleichzeitig meinen Meisterkurs gemacht. Offiziell habe ich im April 2012 abgeschlossen und bin seitdem Meister.“

Was macht dir an der Arbeit am meisten Spaß und in welchen Situationen ist es schwieriger?
„Die Abwechslung und das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, sind die besten Teile der Arbeit. Die Entwicklung von der Blüte bis zum reifen Obst beobachten zu können und durch die Anlagen zu fahren, ist einfach schön. Natürlich ist die Arbeit nicht immer leicht, besonders in der Hauptsaison entstehen oft Schwierigkeiten. In der Saison mutiere ich deshalb zum Problemlöser, sowohl betrieblich als auch für die Mitarbeiter. Aber wenn der Erfolg an den Bäumen zu sehen ist, wenn sich die harte Arbeit über das ganze Jahr hinweg endlich auszahlt, ist es die Anstrengungen eindeutig wert!“

Welches ist dein Lieblingsobst?
„Das, was gerade reif ist!“

Sven Schmitt
Anja Schmitt (*1967) ist die Geschäftsführerin des Finther Obstlädchens.

Wie bist du dazu gekommen, das Finther Obstlädchen zu übernehmen?
„Mein Mann ist schon seit seiner Jugend mit seinem Bruder Günter Schmitt im landwirtschaftlichen Familienbetrieb tätig ist. Ich habe eigentlich Hotelfachfrau gelernt und finde diesen Beruf immer noch großartig, doch durch meine Kinder und die Heirat ergab es sich, dass ich meine Schwägerin in ihrem Laden unterstütz habe. Später führten wir diesen dann gemeinsam, im Jahr 2008 sind wir umgezogen und haben uns vergrößert. Seit 2015 bin ich alleinige Geschäftsführerin.“

Wann hast du Lothar Schmitt denn geheiratet?
„Im April 1989.“

Was macht dir am meisten Spaß an deiner Arbeit und gibt es auch Schwierigkeiten?
„Die Arbeit im Familienbetrieb ist für mich bis heute etwas Schönes und Besonderes, da es diese Art des Unternehmens heutzutage nicht mehr häufig gibt. Am meisten Spaß macht mir das Verkaufen selbst, der Kontakt mit den Kunden, aber auch die Abwechslung, die neue Herausforderungen wie besondere Anfragen von Kunden und Geschenkkörbe mit sich bringen. Ja, die Arbeit ist oft sehr stressig, da es jeden Tag viel zu tun gibt, aber wenn ich wieder neue selbstproduzierte Waren bekomme oder neue einkaufen kann und die Früchte im Frühjahr nach und nach reif werden, zahlt sich die Arbeit jedes Jahr wieder vollkommen aus.“

Und welches ist dein Lieblingsobst?
„Ich liebe alle Obstsorten, aber natürlich am liebsten die, die bei uns gewachsen sind, weil es spannend ist, wie die Natur jedes Jahr wieder so leckere Sachen produziert!“
Sven Schmitt
Lothar Schmitt (*1962) übernahm 1988 mit seinem älteren Bruder Günter Schmitt die Leitung des Familienbetriebs GLS Schmitt GbR und ist bis heute für diesen tätig.

Welche Ausbildung hast du gemacht?
„Von 1977 bis 1980 habe ich die Ausbildung zum Gärtner mit Fachbereich Obstbau gemacht. Danach habe ich 2 Jahre in Ingelheim bei der Baumschule Weil gearbeitet, bevor ich in den Familienbetrieb eingestiegen bin.“

Was sind deine Aufgaben im Betrieb?
„Das ist ganz unterschiedlich. Zum einen stehen Fahr- und Lieferdienste, Spritz- und Mulcharbeiten an, zum anderen müssen Pflanzen und Mitarbeiter kontrolliert und die Versorgung des Obstlädchens mit frischen Waren sichergestellt werden.“

Was macht die Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich so besonders?
„Die Vielseitigkeit der Aufgaben macht die Arbeit auch nach vielen Jahren noch interessant. Außerdem ist kein Jahr wie das andere. Alles hängt vom Wetter ab. Im Vergleich zu früher ist das Wetter viel unberechenbarer, da kommen Existenzängste auf, die es früher so nicht gegeben hat. Aber auch Veränderungen in der Politik bringen oft Schwierigkeiten mit sich, wenn es an Zeit und Möglichkeiten mangelt, schnell auf Umstellungen reagieren zu können.“

Was ist dein Lieblingsobst?
„Äpfel und Birnen.“

Sven Schmitt

Unser Garten

Bleiben Sie doch noch ein bisschen!

In unserem Garten hinter dem Laden gibt es einiges zu entdecken. Kaninchen, Pferde, Katzen und sogar zwei Minischweine warten auf Sie.
Falls in der Futterstation etwas liegt, können die Schweine auch gerne gefüttert werden!